Hier die aktuellen Wetterdaten

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Wetterfrösche vor

Die Wetterstation steht im Garten. Das Wetter ist dann zwar nicht immer so schön wie auf dem Bild, jedoch kann man immer und überall schauen, wie das Wetter zu Hause ist. Wie das geht, ganz einfach. Man schließe eine Wetterstation wie diese,

  • DSC_0009
  • an den Raspberry PI an. Das war doch der kleine Rechner aus dem letzen Beitrag. Was das für eine Station ist. Hier ist die Verpackung, IMG_3071 und hier die Station an sich. IMG_3067 Die Sensoren im Außenbereich messen Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Regenmenge sowie Windgeschwindigkeit und -Richtung. Innen, an der Station selbst wird die Innentemperatur und der Luftdruck gemessen. Aus diesen Daten werden auch Prognosen für die nächsten Stunden ermittelt.
    Die Wetterstation ist im Auslieferungszustand so, das sie alle 30 Minuten die Werte aufzeichnet. Ich habe es wie in den meisten Anleitungen jedoch auf 5 Minuten reduziert. Damit speichert die Station die Daten von zwei Wochen, bevor die ersten Daten wieder überschrieben werden.
    Wie die Auswertung der Daten am Rechner erfolgt wird im nächsten Beitrag beschrieben. Die Station bekommt man unter dem Link links. Ach ja, richtig cool ist auch, das die Außensensoren über Solarmodule gespeist werden.

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    Linux auf dem Raspberry PI

    Du willst Linux ausprobieren. Dann versuch doch mal den Rapsberry PI. Dieser Einplatinencomputer im Scheckkartenformat ist einfach genial. Im Internet findet man reichlich Infos, Anwendungsbeispiele und Betriebssystemimages, welche einfach auf eine SD-Karte kopiert werden. Dann einfach in den SD-Kartenslot schieben und starten.

    Das Model B des Raspberry PI hat einen 10/100er Ethernetanschluss, 2 USB-Anschlüsse z.B. für eine Tastatur und eine externe Platte, oder für einen USB-Hub. Dieser müßte jedoch eine Stromversorgung haben, denn der Raspberry lebt von einen Micro-USB Steckernetzteil. Den hat man doch noch vom Smartphone. Die Bildschirmausgabe geht über HDMI zum Fernseher. Super sind auch die XBMC-Varainten Raspbmc oder OpenElec. So realisiert man super Media Center.

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    Linux – Automatisation mit USB

    Wie kann ich nun sicherstellen, das mein USB-Stick (oder eine USB
    -Platte) immer unter /media/Backup zur Verfügung steht? Nun, da muss man schon etwas genauer hinsehen, aber ich verspreche, das Ergebnis ist beeindruckend.
    Wenn ein USB-Device eingesteckt wird aktiviert sich ein Udev-Management. Diesem kann man sagen, das genau dieser USB-Stick immer als /dev/backup benutzbar sein soll. Zunächst schaust du als root mit dem Kommando lsusb, welche USB-Devices momentan am System bekannt sind:

    uk@uk-laptop:~$ sudo lsusb
    [sudo] password for uk:
    Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
    Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
    Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 005 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 006 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 007 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 008 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
    Bus 002 Device 007: ID 0951:1613 Kingston Technology DataTraveler DT101C Flash Drive

    Offensichtich gibt es ein Device 007, welches ein Flash Drive ist. Das kann bei einem anderen Stick natürlich anders aussehen.
    Das Device 007 sehen wir uns genauer an:
    Zunächst wird lsusb mit -v (verbose) aufgerufen und die Ausgabe des Kommandos in die Datei /tmp/lsusb_v.txt umgeleitet. Dann wird diese Datei mit einem Editor in einem neuen Fenster im Hintergrund aufgerufen.

    sudo lsusb -v > /tmp/lsusb_v.txt
    gedit /tmp/lsusb_v.txt &

    In dem neuen Editorfenster haben wir Detailinfos zum gesamten USB-System des Rechner. Wir suchen nun unser Device, indem wir Strg-F drücken. Ein Suchfenster öffnet. Dort tragen wir ein: Device 007. Automatisch rollt der Editor die Datei zu unserem Device weiter.
    Die Serien-Nummer suchen.

    Ein Eigenschaftsfeld des Devices ist iSerial, die Serien-Nummer. Bei mir ist das: 000D603E1672SK8818130412. Die führende, durch ein Blank abgesetze Ziffer ignorieren wir. Dann erzeugen wir eine Udev-Regel. Spannend? Nein, einfach folgendes tun:

    cd /etc/udev/rules.d
    gedit 07-udevsicherungsstick.rules &

    Ein leeres Editorfenster öffnet sich. Wir fügen folgende zwei Zeilen ein:

    # USB-Festplatte für Backups
    BUS=="usb", KERNEL=="sd?1",SYSFS{serial}=="000D603E1672SK8818130412",SYMLINK+="backup",RUN+="/home/uk/sicher.sh"

    Du erkennst natürlich sofort die Serien-Nummer, die wir oben mühsam ermittelt habe. Hier musst du deine Serien-Nummer einsetzen. Damit diese Definition aktiv wird laden wir die udev-Regeln neu in:

    sudo /etc/init.d/udev reload

    /dev/backup /media/Backup auto users,atime,noauto,rw,nodev,exec,nosuid 0 0

    Schau dir die fstab mal an, Erläuterungen bekommst Du mit:

    man 5 fstab

    Unser Script benötigt jetzt noch eine Zeile:

    mount /media/Backup

    muss am Anfang des Scripts, vor dem tar-Kommando eingefügt werden. Damit schaut der Kernel in /etc/fstab, und weiß, das er /dev/backup zuordnen muss. /dev/backup ist in der Udev-Regel über die Seriennummer unserem Stick zugeordnet. Dann kann das tar-Kommando sein Archiv auf /media/Backup (den USB-Stick) schreiben und die Generationen pflegen.
    Was ist daran beeindruckend?
    Die Anleitung für das Backup lautet:

    Schliesse den USB-Stick an den Rechner an.

    Alles weitere funktioniert vollkommen automatisch.

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    Linux – Warum funktionieren Shell-Scripts?

    Warum benötige ich Scripts? Was macht ein Shell-Script aus?
    Ganz einfach, man formuliert seine Folge von Kommandos zu einer Aufgabe in einer Datei, definiert, das diese ausgeführt werden darf und aktiviert sie manuell oder zeitgesteuert bei Bedarf. Merke: Kommandofolgen einmal schreiben und immer wieder benutzen.
    Beispiel gefällig:

    #!/bin/bash
    #---------------------------------------------------------------------------------
    # Sichern des persoenlichen Dokumenten-Orders
    # Kommentare mit dem Gatter
    #---------------------------------------------------------------------------------
    cd ~                      # in das Home-Directory wechseln
    #---------------------------------------------------------------------------------
    # Sicherungs-   create    Name der                        Name des zu
    # programm      zipped    Sicherungs                      sichernden
    #               File      Datei                           Pfades
    #---------------------------------------------------------------------------------
    tar             czf       /media/Backup/dokumente.tgz     Dokumente
    #--------------------------------------------------------------------------------- mv /media/Backup/dokumente2.tgz /media/Backup/dokumente3.tgz
    mv /media/Backup/dokumente1.tgz /media/Backup/dokumente2.tgz
    mv /media/Backup/dokumente.tgz /media/Backup/dokumente1.tgz
    # ----------------------------------------------------------------------------------

    Ich gehe davon aus, dass ein USB-Stick in dem Pfad /media/Backup eingehängt ist. Wie man das realisiert, das werde ich separat erläutern.
    Zunächst erläutere ich mein Shell-Script.
    In Zeile 1 wird der Kommandointerpreter definiert. Alle folgenden Zeilen werden durch das Programm /usr/bin/bash ausgeführt.
    Nicht ausgeführt wird alles hinter einem Gatter (#). So werden Kommentare beschrieben.
    Das cd heisst „Change Directory“ und läßt dich in dein Home-Verzeichnis wechseln. Unter dem Home-Verzeichnis gibt es das Verzeichnis Dokumente. In diesem Verzeichnis werden Dokumente wie Briefe oder Kalkulationstabellen, die du mit Libre Office erstellen kannst, gespeichert.
    Jetzt kommt das Programm tar, es heißt „tape archiver“, kann aber schon lange nicht nur auf Tape schreiben sondern unter anderem auch in Dateien. Die Parameter von tar sind czf ( „create zipped file – erzeuge komprimierte Datei“). Danach kommt der Name der Sicherungsdatei. Der Dateiname besteht aus dem Pfadnamen, hier /media/Backup, und den eigentlichen Namen der Datei, hier dokumente.tgz. Du erinnerst dich, im Pfad /media/Backup steckt unser USB-Stick. Die Daten landen auf dem Stick. Der Dateiname dokumente.tgz wurde gewählt, weil der Ordner Dokumente gesichert wird. Die Endung tgz ist die Abkürzung für „tar gezipped“. Danach muss man noch angeben, was man sichern möchte, hier den Ordner Dokumente.
    Da man nicht nur die aktuelle, sondern evtl. die letzten drei Sicherungen haben möchte, kann man mit dem Kommando mv („move“) die Dateien umbenennen.
    Die drei mv-Kommandos nacheinander zu kodieren scheint nicht besonders geschickt, und wirklich, das kann man besser machen.

    for i in `seq 1 3 | tac`
    do
    let j=${i}-1
    if [ -f /media/Backup/dokumente${j}.tgz ]; then
    mv /media/Backup/dokumente${j}.tgz /media/Backup/dokumente${i}.tgz
    fi
    done

    Hier wird ein einer Schleife, bei der der Zaehler „i“ von 3 bis 1 heruntergezählt wird, und einer zweiten Variablen „j“, die um 1 niedriger ist als „i“ jeweils pro Durchlauf der Schleife ein move-Kommando konstruiert, wenn die zu movende Datei existiert. Damit wird verhindert, das bei den ersten Läufen des Scripts, wenn noch keine 2 Dateien existieren, häßliche Fehlermeldungen kommen.
    Zum Schluss nochmal den Hinweis auf das Kommando man („manual“). Mit „man tar“ kann man sich z.B. anschauen, was man mit tar alles so machen kann. Evtl. muss man ja aus dem komprimierten Sicherungsfile ein Dokument wieder auspacken, also „be prepared“, schau nach wie du Dateien wiederherstellen kannst.

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    Linux – wegen der Kommandozeile

    Was lieben die Linux-Anhänger? Natürlich die Kommandozeile!
    Die Kommandozeile ist das direkte Tor zum Betriebssystem. Hier bist du ganz nah dran an den Bits und Bytes, die im Speicher für dein Glück sorgen.
    Spaß beiseite, aller Anfang war in einem Fernschreiber, der eine Tastatur für Eingaben hatte und eine Art Drucker für die Ausgaben. Dieser Fernschreiber diente als Konsole für die ersten Unix-Systeme und hatte natürlich weder Grafikfähigkeiten noch eine Maus. Textbasiert musste man also arbeiten, was man noch heute in dem Programm „Terminal“ machen kann. Ein Terminalprogramm wird bei jeder Linux-Installation mit implementiert. Hast du Ubuntu genommen? Dann findst du es in der Programmgruppe „Zubehör“. Starte es mal, es passiert nicht viel. Es öffnet sich ein Fenster mit meistens dunklem Hintergrund und weißer Schrift. Die Schrift zeigt meistens deinen Benutzernamen und den Systemnamen. Sie endet mit einem $-Zeichen. Diese Zeichen nennt man Prompt. Dahinter kannst du Kommandos eingeben. Was sind das für Kommandos? Nun, weitgehend alles, was du in den Menüs aufrufst sind Kommandos, die nur hinter einer Grafik versteckt aktiviert werden. Es gib aber auch Programme, die in einem „Terminalfenster“ laufen.
    Das Kommando: id zeigt dir:
    deinen Benutzername mit der zugehörige Nummer sowie alle Gruppen, denen du angehörts, auch wieder mit ihren Nummern. Diese Infos wird du benötigen, wenn mal ein Berechtigungsproblem auftritt.
    Das Kommando: uptime zeigt dir:
    die aktuelle Uhrzeit, wie lange das System seit dem Start aktiv ist und ein load average, also eine Art Systemauslastung der letzten Minute, 5 Minuten und 15 Minuten. Das ist ein Indiz für den Performancezustand deines Systems.
    Das Kommando: who zeigt dir:
    wer an welchem Terminal angemeldet ist. Für jedes Fenster gibt es eine Zeile mit dem angemeldeten User und dem benutzten Terminal. Heißt ein Terminal in der Ausgabe tty? Das ist die Abkürzung für Fernschreiber.
    Das Kommando man heißt Manual und gibt dir Beschreibungen für die Kommandos, die du benutzen kannst. Wenn du man who eingibst bekommst du eine detaillierte Beschreibung des who-Befehls. Damit wird man zu einem der wichtigten Unix-Befehle.

    Eine Übersicht und Beschreibung der Linux-Kommandos findest du auch in diesem Buch. Michael Kofler ist in der Linux-Szene eine bekannte Persönlichkeit. Das Buch ist in zeitloses Nachschlagewerk für einen moderaten Preis.
    Im nächsten Teil geht es um die Shell und die Aneinander-Reihung von Kommandos, aus denen dann ein Shell-Script wird.

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    Virtualisierung – Gastsystem selbst installieren!

    Zum Abschluss der Virtualisierungsserie kommt hier noch ein letzter Beitrag. Wir haben inzwischen Virtualisierungssoftware installiert und mit vorgefertigten virtuellen Gastsystemen Erfahrung gesammelt. Das ging soweit alles ziemlich reibungslos und unser Linux läuft in der virtuellen Maschine ganz gut. Allerdings wollen wir ja Erfahrung mit Linux sammeln und die beste Übung ist, das Linux selbst zu installieren. Wir wählen also in unseren Virtualisierungprogramm den Menuepunkt zu Erstellung einer neuen Maschine aus und sagen, das wir selbst installieren wollen. Wir definieren dann eine leere Hülle, im Prinzip die Hardware, in der dann das Linux laufen soll. Es geht z.B. mit 1 Prozessor, 512 MB Hauptspeicherund 8GB Festplatte. Dann können wir noch die Adapter wie Netzwerk oder Grafikkarte konfigurieren. Probier ruhig mal etwas aus. Die Einstellungen kann man ja wieder ändern. Wenn die erste Installation nicht zu einem super Ergebnis führt kann man die Maschine ja wieder löschen und es noch einmal mit anderen Einstellungen versucht. Die Hardware geht dabei ja nicht kaputt, sie ist nur virtuell!
    Zur Installation muss noch das DVD-Laufwerk oder eine ISO-Datei als Bootlaufwerk zugeordnet werden. Dann wird die neue virtuelle Maschine gestartet. Sie lädt das Betriebssystem von der DVD (oder dem Image) und startet in der Regel das Installationprogramm.
    Bei der Installation müssen die Anweisungen des jeweiligen Installationsprogramms berücktsichtigt werden. In der Regel sind schon gute Vorschlagswerte für die einzelnen Angaben vorgesehen. Wenn man alle Einstellungen getätigt hat wird die (virtuelle) Festplatte formatiert, keine Angst – es ist nicht die Platte des realen PCs. Danach werden die Softwarekomponenten installiert, das heisst das wir jetzt Pause haben.
    Nach der Pause geht es jedoch gleich mit ein !!selbst!! installierten Linux weiter – Herzlichen Glückwunsch!

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    Virtualisierung – es gibt Alternativen!

    Schau dich ruhig etwas um. Nimm deine Suchmaschine und suche nach Virtualisierungssoftware. Einen Versuch wert ist auch Virtualbox. Schau mal unter virtualbox.org. Hier gibt es Doku, den Download und vieles mehr. Auch hier gilt wieder: „Beachte die Lizenzbestimmungen!“. Ich übernehme keine Verantwortung für Lizenzverstöße.
    Bei Virtualbox mußt du auch die Gastsystemerweiterungen installieren, um eine optimale Performance zu erreichen.

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    Virtualisierung – Erste Schritte!

    Super, du machst weiter!
    Kommen wir gleich zur Sache. Die einfachste Variante ist der Einsatz des VMWare Players. Damit kann man ganz einfach virtuelle Systeme betreiben. Aber von vorne. Nimm deine favorisierte Suchmaschine und suche nach „VMWare Player download“. Man muss sich bei VMWare registrieren und kann dann das Programm für sein jeweiliges Betriebssystem downloaden. Ein Windows-Nutzer muss sich also die Version für Windows laden, der Linux-Benutzer nimmt die jeweilige Linux-Version. Hier wird auch zwischen 32- und 64-bit unterschieden.

    Bitte beachte die aktuellen Hinweise zur Lizenz und zur Evaluierung. Ich kann keine Verantwortung für evtl. Lizenzverstöße übernehmen.
    Nach dem Download ist das System zu installieren. Dazu rufe die Installation auf und folge den Anweisungen auf dem Bildschirm (wie immer, oder?).
    Jetzt haben wir die halbe Miete, das Virtualisierungsprogramm ist installiert. Nun holen wir uns eine fertige virtuelle Machine. Ja genau, die gibts schon fertig im Internet. Also, wieder in die Suchmaschine, Stichwort „VMWare virtual appliance marketplace ubuntu“ und schon tut sich die Vielfalt auf. Lege den Download einfach entpackt irgendwo im Filesystem (also auf der Festplatte) ab.
    Danach startest du den neu installierten VMWare Player. Auch hier wieder auf die Anweisungen am Bildschirm achten. Wenn das Programm gestartet ist kann man eine neue virtuelle Maschine definieren oder eine exitierende öffnen. Wir wählen die existierende und im Dateiauswahldialog nehmen wir die downgeloadete und entpackte virtuelle Maschine, ganz einfach!
    Danach klicken wir auf Play. Dann wird unsere neue Maschine gestartet, wie ein Computer im Computer.
    Zwei Sachen sind noch wichtig:
    1. Wenn du in die virtuelle Maschine klickst und die Maus benutzt, dann ist diese dort gefangen. Du bekommste sie durch gleichzeitiges Drücken von Strg und Alt wieder frei und kannst sie in deinem Hostsystem, also dort, wo der VMWare Player läuft, benutzen.
    2. Im VMWare Player gibt es unter Virtual Machine den Menuepunkt Install VMWare Tools. Das ist unbedingt empfehlenswert, die Grafikkarte und das Netzwerk werden besser unterstützt und das Gastsystem läuft viel besser. Also, VMWare Tools installieren, unbedingt.

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    Virtualisierung – Auch für dich interessant!

    Das glaubst Du nicht? Lies weiter, vielleicht kann ich dich doch überzeugen.
    Du möchtest mal Linux ausprobieren, traust dich aber nicht. Linux ist momentan in aller Munde. Legendäre Geschichten werden erzählt. Man soll alles aus der Hardware holen und das Internet viel besser nutzen können. Aber soll man sich trauen, einfach das alte System von der Platte löschen und den Schritt zu Linux wagen? Was ist, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden? Was ist, wenn die Installation misslingt? Und wenn du nun ein Programm wirklich benötigst, was es für Linux nicht gibt?
    Das sind alles berechtigte Gründe, von einer Installation abzusehen.
    Was hat das mit Virtualisierung zu tun? Ganz einfach: Du musst das Eine nicht aufgeben um das Andere zu haben!
    Du startest einfach ein Virtualisierungsprogramm wie jedes andere z.B. neben der Textverarbeitung. Dieses Programm ist eine ganz normale Anwendung und tut so, als sei ein weiterer Rechner vorhanden. In diesem Rechner, den wir virtuelle Maschine nennen, kannst du ein weiteres Betriebssystem betreiben.
    Wenn du genauer über Virtualisierung Bescheid wissen möchtest empfehle ich dir folgendes Buch:

    Du kannst aber auch einfach mal anfangen, dann lies weiter. Im Artikel Virtualisierung – erste Schritte! kommt der Praxisstart.
    Du willst es nicht probieren? Gib mir noch eine Chance:
    Stell dir vor, du hast für das Homebanking einen eigenen Rechner. Du benutzt ihn nur zur Verbindung mit deiner Bank. Kein Mail, kein Spiel, kein Download wird in dieser virtuellen Maschine gemacht, nur Homebanking.
    Da wird dir so schnell keiner einen Trojaner, ein Pishingprogramm oder etwas ähnlich Schlimmes einschleusen! Also, doch ein gutes Thema!

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